Tagesziele in der Umgebung



 

Die Bertholdsburg in Schleusingen

Die Bertholdsburg ist das Wahrzeichen der Stadt Schleusingen am Südabhang des Thüringer Waldes.Die Burg wurde zwischen 1226 und 1232 unter Poppo dem VII. von Henneberg erbaut. Nach der großen Erbaufteilung der Grafschaft Henneberg im Jahre 1274 war sie über 3 Jahrhunderte Sitz und Residenz der Henneberger Grafen. Ihren Namen erhielt die Burg nach Berthold VII. (um 1272 - 1340), dem bedeutendsten Vertreter der Henneberger im Mittelalter. Bis ins 16. Jahrhundert hinein erfolgten Um- und Erweiterungsbauten an der Burg. Die einst stark befestigte Anlage wurde unter Wilhelm IV. (1478 - 1559) zum Renaissanceschloss ausgebaut. Im Südteil der Vierflügelanlage befanden sich einst die Fürstenräume. Die Burg hatte früher neun Türme, von denen heute noch sieben vorhanden sind. Ihre Namen weisen auf die einstige Funktion hin: Gerichtsturm, Jungfernturm, Haunsturm, Hexenturm, Kapellenturm, Pulverturm und der Haupt- oder Wachturm, der heute als Aussichtsturm dient. Im Jahre 1583 starb der letzte Henneberger Graf Georg Ernst ohne männliche Nachkommen. Seit dieser Zeit wurde die frühere Residenz mehr und mehr Verwaltungssitz, zunächst sächsischer, nach 1815 dann preußischer Ämter und Behörden. Berühmte Besucher der Bertholdsburg waren im 17. Jahrhundert z.B. Gustav Adolf von Schweden und der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Das historische Denkmal Schloss Bertholdsburg gehört seit 1994 zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mit Sitz in Rudolstadt. Heute ermöglichen die Ausstellungen des Naturhistorischen Museums und andere Sonderausstellungen einen Rundgang durch den Nord-, Ost- und Westflügel der Bertholdsburg.

 

Öffnungszeiten:
Di - Fr 09.00 - 17.00 Uhr
Sa - So 10.00 - 18.00 Uhr

(sowie an Feiertagen, außer 24.12. und 31.12.) Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung.






 

 

Hennebergisches Museum Kloster Veßra

Im südlichen Vorland des Thüringer Waldes, am Zusammenfluss von Schleuse und Werra, liegt die in ihrer Struktur einmalig erhalten gebliebene mittelalterliche Anlage des ehemaligen Prämonstratenser-Chorherrenstiftes Veßra. In dem seit 1994 zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten gehörenden Klosterareal ist das Hennebergische Museum Kloster Veßra beheimatet. Das Museum widmet sich in Forschung und Darstellung der Geschichte des ehemaligen Klosters und des Henneberger Landes sowie der Volkskunde dieser Region im Süden Thüringens. Diese Landschaft - eingebettet zwischen Kamm des Thüringer Waldes, Rhön und Grabfeld - entwickelte über viele Jahrhunderte geschichtliche und kulturgeschichtliche Eigenständigkeit, die bis heute erlebbar ist. Ihre Identität zu dokumentieren, zu erschließen, ins Bewusstsein zu rücken und damit als Teil einer vielgliedrigen Kulturlandschaft im Herzen Deutschlands zu bewahren, ist Anliegen des Hennebergischen Museums in Kloster Veßra.
Das 1131 gegründete Hauskloster der Henneberger Grafen entwickelte sich bis zur Reformation zur bedeutendsten monastischen Einrichtung im Henneberger Land und war als politischer und ökonomischer Mittelpunkt auch kulturelles Zentrum mit überregionaler Ausstrahlung (Bau- und Buchkunst, Geschichts- schreibung, Astronomie, Gartenkultur). Auf dem 6 ha großen heutigen Museums- gelände, das noch vollständig mit der alten Klostermauer umgeben ist, befinden sich als denkmalgeschützter Baukomplex romanische und gotische Klostergebäude (u. a. Ruine der spätromanischen Klosterkirche, Klausurgebäude und Kreuzgangrest, Hennebergische Grabkapelle, Torturm, Torkirche, Ausstellung zur Klostergeschichte) sowie die seit dem 16. Jahrhundert entstandenen und später oft veränderten Wirtschaftsgebäude des späteren Domänenbetriebes. In der Landschaft sehr markant und weithin sichtbar tritt die ehemalige Klosterkirche St. Marien - die Basilika wurde 1138 durch Bischof Otto I. von Bamberg geweiht - mit der überaus eindrucks- vollen Silhouette des imposanten zweitürmigen Westbause (13. Jh.) in Erscheinung.
Zu den Kostergebäuden wurde seit 1981 ein Freilichtensemble im Westteil des Geländes aufgebaut. Das sogenannte "Dorfmuseum" spiegelt in seiner Sammlung architektonischer Objekte - vom repräsentativen Wohnhaus bis zum kleinen Bienen- häuschen - verschiedene Erscheinungsformen ländlicher Fachwerkarchitektur wider. Die Gebäude dienen gleichermaßen als historische Hüllen zur Darstellung der Wohn- und Arbeitsweise vergangener Generationen. Einrichtung und Ausstattung unterstreichen auffällig die soziale Differenziertheit der Dorfbevölkerung. Ausschließlich sonst dem Untergang geweihte Objekte aus verschiedenen Regionen des Henneberger Landes, wie Grabfeld, Vorderrhön und Werratal, wurden an ihren originalen Standorten abgebaut und in Kloster Veßra wiedererrichtet. Ein besonderes Anliegen ist auch die Sammlung und Präsentation traditionellen Handwerks aus dem ländlichen Raum. Derzeit befinden sich im Ausstellungskomplex eine original eingerichtete Schmiede, zwei Backhäuser und eine mit Wasserkraft (oberschlächtiges Wasserrad) betriebene Getreidemühle. Ein weiterer Bereich für kommunal genutzte Gebäude mit Brauhaus und Friedhofskapelle soll künftig um ein Gemeindehaus erweitert werden.

 



 

 




    Angelehnt an die Milieudarstellung in den Fachwerkhäusern sind Gartenanlagen nach historischem Vorbild gestaltet. Besonders hervorzuheben ist die Rekonstruktion eines spätmittelalterlichen Heil- und Gewürzkräutergartens. Hier sind mit Akribie die Regeln des in den Klöstern gepflegten Gartenbaues vor Augen geführt. Als Schausammlung werden in verschiedenen Parzellenanlagen einst typische Wild- und Kulturpflanzen des Henneberger Landes gezeigt - Arten, die heute nicht mehr oder nur noch selten im Anbau sind. Beachtung verdient auch die Anlage, die das historische Prinzip der Drei-Felder-Wirtschaft im Wechsel von Brache, Sommer- und Wintergetreide demonstriert. In die Kultur eingestreut sind typische alte Ackerwildkräuter, die heute zum großen Teil ausgestorben oder in ihrem Bestand stark gefährdet sind.

    Öffnungszeiten:
    Täglich außer montags geöffnet:
    April - September 9.00 - 18.00 Uhr
    Oktober - März 10.00 - 17.00 Uhr
    Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung!

 

 

Veste Coburg

Die Veste Coburg, auch die "Fränkische Krone" genannt, erhebt sich mit ihren gewaltigen Mauern und Türmen hoch über der Stadt. 1056 wurde "Koburgk" erstmals urkundlich erwähnt. Die Anfänge der heutigen Burganlage fallen in die Zeit der Staufer Anfang des 13. Jahrhunderts. Eine kulturelle Blüte brachte die Epoche zu Beginn des 16. Jahrhunderts, als die sächsischen Kurfürsten ihr Schloß für häufige Aufenthalte nutzten. Im 19. Jahrhundert begannen die Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha dort Kunstsammlungen von Weltrang einzurichten. Dazu gehören eine Sammlung mit kostbaren venezianischen Gläsern und Gläsern des Barock, sowie die historische Waffensammlung mit einer Rüstkammer des 16. bis 17. Jahrhunderts. Weitere Glanzstücke sind die beiden ältesten noch funktionsfähigen Kutschen der Welt, barocke Schlitten und eine bedeutende Gruppe alt- deutscher Malerei, darunter Cranach, Dürer und Grünewald, sowie spätmittelalterliche Skulpturen. Von besonderem Interesse unter den historischen Räumen sind die Lutherzimmer, in denen der Reformator 1530 ein halbes Jahr gelebt hat, und das prachtvolle Jagd- intarsienzimmer, eine wohl 1632 vollendete und vollständig holzvertäfelte Prunkstube, außerdem die Große Hofstube, der 1504 fertiggestellte Festsaal der Veste Coburg. Das weltweit bekannte Kupferstichkabinett, mit 330.000 Blatt eines der größten in Deutschland, ist nach Terminvereinbarung für Jedermann nutzbar. Das Museum für Modernes Glas in
der Orangerie von Schloß Rosenau ist das einzige Museum in Deutschland, das sich aus-
schließlich der zeitgenössischen internationalen Glaskunst zuwendet.
Für interessierte Besucher gibt es einen Audioguide, auch eine spezielle Hörführung für Kinder mit einem Schloßgespenst steht zur Verfügung.

Öffnungszeiten:
April-Okt. täglich 10-17 Uhr
Nov.-März Di-So 13-16 Uhr
Geschlossen: 24., 25. u. 31.12.

 




 

 

Spielzeugmuseum Sonneberg

Wissen Sie, wie Spielzeug vor 5000 Jahren aussah? Kennen Sie Puppenköpfe aus Biskuit- porzellan, zart im Teint und liebreizend im Ausdruck? Haben Sie je Miniaturen von Liliputanern aus Brotteig gesehen? Sind Sie neugierig geworden? All dies und noch vieles mehr kann man im Deutschen Spielzeugmuseum entdecken.

Auf drei Etagen finden Sie hier Spielzeuge von der Antike bis zur Gegenwart: Ein tönernes Räderpferd, eine ratternde Dampfmaschine, Karussel, Achterbahn und eine große Modelleisenbahnanlage fesseln die Aufmerksamkeit. Im Reich der Puppen trifft man auf zarte Gebilde aus Papiermaché und Porzellan jeden Alters und aller Art. Man möchte mit ihnen spielen, mit den Teddys, den Plüschtieren und dem Kasperle. Sogar die Arbeitsstube eines Heimarbeiters und ein altes Schulzimmer sind zu sehen. Ein unver- geßliches Erlebnis wird die "Thüringer Kirmes" sein, jene Schaugruppe, die auf der Weltausstellung 1910 in Brüssel einen "Grand Prix" errang.

Für die Älteren wird der Besuch des Museums zu einer Reise in die Kindheit, sie werden viel Bekanntes entdecken, mit dem sie selbst gespielt haben. Die Jüngsten können sich in der Spielecke vergnügen und die Schulkinder sich auf eine interessante Entdeckungs- reise in die Geschichte begeben.

 



 

 

"Sandstein- und Märchenhöhle" in Walldorf

Die Sandsteinhöhle ist keine Laune der Natur, sondern von Menschenhand durch den unter- irdischen Abbau eines weißen, feinkörnigen Sandes, der als Streu- und Schersand verwendet wurde, entstanden. Dieser Sandstein gehört zu den oberen Schichten des mittleren Bund- sandgesteins, das vor ca. 200 Millionen Jahren in einem wüstenartigen Gebiet, durchsetzt mit einzelnen Wasserflächen, entstanden ist.
Über den Beginn des Sandabbaus in Walldorf gibt es keine gesicherten Kenntnisse. Die zahlenmäßig wachsende Bevölkerung Walldorfs suchte im Mittelalter neben der Landwirtschaft und dem Handwerk eine neue Erwerbsquelle, die sie in dem feinkörnigen Sand unter den Hügeln in der Umgebung von Walldorf entdeckte.

So entstand die Sandsteinhöhle, ein unterirdisches Labyrinth von ca. 65.000 Quadratmeter Fläche mit 2.500 Säulen. Sie ist die größte Höhle dieser Art in Europa. Erst seit 1800 sind schriftliche Quellen über die Höhle vorhanden. So arbeiteten 1828 zwölf "Sadpächter" mit ihren Familienangehörigen in der "Fiskalischen Sandgrube". Sie mussten dafür dem meiningischen Staat jährlich 5 Gulden Pachtgeld zahlen. Oft waren die Sandpächter nicht in der Lage, die Summe des Pachtgeldes aufzubringen. Die Sandgewinnung zählte deshalb zu den Notgewerben.
Um Käufer anzulocken, sangen die Sandmacher das Lied:

"Der Sandmann ist da, er hat so schönen weißen Sand, ist allen Leuten wohlbekannt...".

Der Absatz des Sandes und damit auch der Abbau ging um die Jahrhundertwende rasch zurück.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Sandgewinnung in Walldorf eingestellt.
Viele Überlegungen und Initiativen gab es, um die Sandsteinhöhle Walldorf anderweitig zu nutzen.

Von 1902 - 1912 wurde in der Höhle eine Champignonzucht betrieben. Die komplette Zucht wurde von einem Schimmelpilz vernichtet und damit eingestellt. Im Jahre 1932 wurde die Höhle erstmalig durch einen Verein der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Besucherzahlen gingen jedoch in den Kriegsjahren zurück und das führte letztendlich zur Einstellung des Betriebes.
Erst seit dem 9. Juni 1957 ist es wieder möglich, die Sandstein- und Märchenhöhle zu besuchen.

Mit der Gestaltung von Märchenbildern, die besonders Kindern Freude bereiten, wurde den Märchen- dichtern ein Denkmal gesetzt. Speziell den Gebrüdern Grimm und vor allem Ludwig Bechstein, der als Adoptivsohn des Gründers der Forstakademie Johann Matthäus Bechstein eng mit Meiningen und seiner Umgebung verbunden war.
Es ist uns eine große Freude, wenn wir Sie als Gäste in unserer Höhle begrüßen können

Öffnungszeiten:
Täglich außer montags geöffnet:
April - September 9.00 - 18.00 Uhr
Oktober - März 10.00 - 17.00 Uhr
Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung!

 





 

 

Erholungsgebiet, Campingplatz, Badesee "Bergsee Ratscher"


Lage:
Das idyllisch gelegene Erholungsgebiet mit Campingplatz, Badesee u.a. liegt direkt am Ufer des 100 ha großen Stausees Ratscher inmitten von bewaldeten Bergen. Das Erholungsgebiet "Bergsee Ratscher" bietet neben Baden (auch FKK) und Camping weitere vielfältige Freizeitmöglichkeiten z.B. Surfen (auch Schule), Freizeitsport, Riesenwasserrutsche u.a.

Freizeitangebot:

  • längster Badestrand der Region (ca. 500 Meter) Textil und FKKVerleih von Booten und Wassertretern auf über 100 ha Wasserfläche (größte Wasserfläche der Region)Segel- und SurfschuleVerleih von Surfbrettern
  • Beachvolleyball, Kegeln, Minigolf, Großfeldschach, Tischtennis

 

 


         Öffnungszeiten:
         Mitte April bis Mitte Oktober

 

 

Thermalbad Bad Rodach
Die Thermalbadstadt Bad Rodach, mitten im Herzen von Deutschland gele-gen, ruft Ihnen ein "Herzliches Willkommen" zu. Wir legen Ihnen hier eines der schönsten fränkischen Erholungsgebiete zu Füßen, das Ihnen der weiß-blaue Freistaat an seiner Grenze zu Thüringen zu bieten hat. Im Thermalbad, am Fuße des St. Georgenberg, können Sie mitten in der Natur Thermal-wasser genießen, sich verwöhnen und die Seele baumeln lassen und in ein paar Tagen oder Wochen Kraft sch öpfenfür den Alltag. Im fränkischen Hügelland ist die Welt noch in Ordnung.

Das Thermalbad Bad Rodach hat täglich von 9 bis 21 Uhr für Sie geöffnet. Vom 1. April bis 31. Oktober können Sie das Thermalbad bereits ab 8 Uhr nutzen. Der Eintritt für Kinder unter sechs Jahren ist nur mit ärztlichem Attest möglich.

Die Medizinische Abteilung steht Ihnen von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr und zwischen 13 und 17 Uhr zur Verfügung. An Samstag, Sonn- und Feiertagen sind Terminvergaben nur für Privat-zahler möglich.

Die Sauna ist täglich zwischen 10 und 20.45 Uhr geöffnet, mittwochs von 16.30 bis 20.45 Uhr. Freitags zwischen 18 und 20.45 Uhr ist Damensauna.





 

 

Thermalbad Bad Colberg

Terrassentherme mit Saunalandschaft:
Die der Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung gestellte Therme ist ein Heilbad. Sie ist nicht als Haus, sondern als formalisierte Landschaft konzipiert, die von einer leichten äußerst transparenten Stahl-Glas-Konstruktion umgeben ist.

11 unterschiedlich große, runde Becken sind kaskadenartig in der Terrassentherme den Hang hinauf gestapelt. Die insgesamt rund 650 qm große Wasserfläche, verteilt auf mehrere Ebenen, bietet eine Erlebniswelt durch eine individuelle Badelandschaft. Unterschiedliche Schattierungs-einrichtungen sorgen für Sonnenschutz sowie Klimatisierung und schaffen zudem eine Atmosphäre, die an ein Blätterdach denken lässt.

Durch feinsinnige Farben und Materialwahl gelingt so die Balance zwischen innen und außen mit harmonischen Übergängen und schafft eine Atmosphäre der Offenheit bei gleichzeitig behaglichem Raumklima. Ein Besuch wert ist auch die Saunalandschaft mit ihrer Trocken-, Nass- und Blockhaussauna sowie einer Dampfgrotte, die daß Herz jedes Saunagängers höher schlagen lassen.

Schwimmhalle im Ambulanten
Therapiezentrum:

Ob zum Planschen, Relaxen oder zum gezielten Konditionstraining, unseren Besuchern steht neben der Terrassentherme auch eine im Jahr 1999 komplett sanierte Schwimmhalle mit 25 m Becken, Entspannungsbecken und Sauna zur Verfügung.


 




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